Letzte Artikel · 2016-09-16 · Janine

Der hochwertige Bohnenkaffee

Die Ansprüche an eine Siebträger- bzw. Espressomaschine sind unterschiedlich. Café-Betreiber und professionelle Barista benötigen in der Regel Maschinen aus einer höheren Preisklasse. Wer sich eine solche Maschine für den privaten Gebrauch kaufen möchte, muss sich zunächst hinterfragen, welche Ansprüche er an eine solche Maschine stellt. Für den Gelegenheitsgenießer genügt möglicherweise eine günstige Maschine mit etwas höherem Wartungs- und Reinigungsaufwand. Wer jedoch regelmäßig leckere Kaffeespezialitäten genießen möchte, sollte sich für eine hochwertigere Maschine entscheiden, die in Bezug auf den Reinigungsaufwand weniger arbeitsintensiv ist und einen noch köstlicheren Espresso zubereitet. Siebträgermaschinen arbeiten mit einem abnehmbaren Siebträger, der mit Kaffeemehl gefüllt im Gerät fixiert wird. Es muss mit einer separaten Kaffeemühle ergänzt werden, sofern der Kaffee frisch gemahlen werden soll und die Mühle nicht direkt im Gerät integriert ist. Der Bediener selbst kann bei den Maschinen eine Vielzahl an Faktoren beeinflussen, die für die Qualität des Ergebnisses ausschlaggebend sind: den Mahlgrad, die Menge und Stärke der Kompression des Kaffeemehls im Siebträger und die Dauer der Brühzeit. Mit einiger Übung ist es durchaus möglich, den Ablauf optimal auf die Qualität des verwendeten Kaffees auszurichten und so ein besseres Ergebnis zu erzielen, als mit einem Vollautomaten. Die meisten Siebträgermaschinen besitzen eine elektrische Pumpe zur Druckerzeugung, es sind aber auch Modelle erhältlich, die einen manuell bedienbaren Hebel dafür einsetzen (Handhebelmaschinen). Siebträgermaschinen für den Haushaltsgebrauch werden meist mit Druckventil an. Der Wasserdurchfluss wird hier erst freigegeben, wenn die Pumpe einen Druck von knapp 10 bar aufbaut. Der optimale Brühdruck liegt bei etwa 9 bar, bei den meisten Haushaltsmaschinen ist er jedoch auf 12 bar eingestellt. Vor allem in der Einsteigerklasse sind verstärkt auch Siebträgermaschinen zu finden, die mit einem automatisierten Brühvorgang und Milchschaumsystem arbeiten. Diese Maschinen unterscheiden sich kaum von Vollautomaten, mit Ausnahme der oft fehlenden Mahlwerke. Sie sollen den Kunden eine möglichst bedienerfreundliche und unkomplizierte Handhabung bieten. Ähnliches trifft auf die sehr günstigen Siebträger zu, die ebenfalls auf Knopfdruck Espresso produzieren.

Vorteile von Kaffeemaschinen:

  • schnelle Zubereitung
  • erstklassige Qualität
  • sparsam im Verbrauch

Die Maschine die für hochwertiges Aroma sorgt

In beiden Fällen ist es umso wichtiger, die einzelnen Geräte vor dem Kauf zu vergleichen. Denn wenn der Brühprozess automatisch funktioniert, fällt das Ergebnis nicht immer optimal aus. In den sogenannten Einkreismaschinen wird entweder nur heißer Dampf über die Dampfpflanze bezogen, etwa zum Milchaufschäumen, oder Espresso aufgebrüht. Der Grund: Die Heizkreise, die für die beiden Zwecke notwendig sind, liegen nicht voneinander getrennt. In den günstigeren Modellen ist es zumeist ein Thermoblock, der das Wasser erhitzt. Dadurch wird die Aufheizzeit, anders als bei einem Gerät mit Kessel deutlich reduziert. Dafür kann es zu Schwankungen der Brühtemperatur kommen, wenn mehrere Tassen nacheinander angesetzt werden. Dies zieht in der Regel eine schlechtere Espresso-Qualität nach sich.