Letzte Artikel · 2016-09-16 · Janine

Schöne Blumen

Der Begriff Blumen (englisch: flowers) stammt nicht aus der Botanik, sondern aus der Umgangssprache und dem Blumenversand bzw. -handel. Eine Blume ist in diesem Lexikon der Stängel mit Blüten von überwiegend krautigen Pflanzen aus der Klasse der Bedecktsamer (Magnoliopsida), deren Triebe im Unterschied zu den Sträuchern nicht verholzen. Als bestimmendes Pflanzen-Merkmal bringen Blumen mindestens eine Blüte oder einen Blütenstand, d.h. eine Gruppierung mehrerer Blüten, hervor. Die Größe, Farbe oder Blühzeit der Blumen (Frühjahrsblüher, Sommerblüher, Herbstblüher, Winterblüher) spielt nach dieser Definition keine Rolle. Es werden überwiegend solche Pflanzen als Blumen bezeichnet, deren Blüten sich durch einen besonderen Schmuckwert auszeichnen. Sei es durch leuchtende Farben und Farbmuster oder durch auffallende Formen und Größe. Aus diesem Grund gelten umgangssprachlich auch Rosen wegen ihrer auffallenden und schönen Blüten als Blumen, obwohl sie verholzende Sträucher sind. Farne sind zwar ebenfalls krautige Pflanzen (mehrjährige Stauden) und verholzen nicht (von Baumfarnen abgesehen). Sie zählen aber in diesem Blumenlexikon nicht zu den Blumen, weil sie keine Blüten haben. In der Blütenökologie / Bestäubungsökologie werden als Blumen einzelnstehende Blüten sowie dichte Blütenstände bezeichnet, die auf die Bestäuber wie eine Einheit wirken. Die Blumen haben vielerlei Formen und sind auf unterschiedlichste Weise an ihre Bestäuber angepasst. Blumen werden im Garten und Vorgarten (z.B. im Blumenbeet) oder im Steingarten gepflanzt und je nach Größe als Topfpflanzen (Blumentopf) und Kübelpflanzen (Blumenkübel) auf dem Balkon oder der Terrasse. Die Blüten sichern wie bei allen Wildpflanzen den Fortbestand und die Vermehrung der Blumen-Arten und haben durch Farbe, Duft oder Form die Funktion, Insekten anzulocken für die Bestäubung. Insekten suchen die Blüten der Blumen auf, weil sie sich vom süßen Blüten-Nektar oder den Pollen (auch Blütenstaub) ernähren, die sich im Inneren der Blüte befinden. Dabei streifen die Insekten an den Staubgefäßen der Blüte entlang und etwas vom Blütenstaub bleibt am Körper der Insekten haften.

Ideale Blumen die sich für die Wohnung anbieten:

  • Sträuße
  • getrocknete Blumen
  • Kränze

Der Blumenstrauß

Wenn das Insekt die nächste Blumenblüte aufsucht, kommt der Blütenstaub dort auf die Narbe und in der Blüte kann sich neuer Samen entwickeln. Die Blüte ist Teil vom Pflanzen-Spross und eigentlich ein stark modifiziertes Blatt. Die Farbe ist dabei eines der wichtigsten Merkmale zum Bestimmen einer Blumen-Blüte. Die Blütenfarbe von Blumen muss in der Blütezeit nicht konstant bleiben. Sie ändert sich z.B. beim Vergissmeinnicht und beim Echten Lungenkraut von rosa/rosarot zu blau. Ferner gibt es Blumen, die gleichzeitig mehrere Blütenfarben aufweisen, wie z.B. beim Hohlen Lerchensporn (rötlich und weiss) oder beim Leberblümchen (hellblau bis rötlich-violett). Je nach Standort und Bodenbeschaffenheit ist es außerdem möglich, dass Blumen verschiedene Blühfarben aufweisen. In beiden Fällen erhöht die Mehrfarbigkeit der Blüten das "Anlockungspotential" für bestäubende Insekten. Die Blüten gliedern sich in Blütenhülle, Staubblätter und Fruchtblätter.